Archive für 5.9.2007

Darf ich vorstellen…

JohannesLukasMarkusMatthäus

Diese Vier werden demnächst die Evangelische Kirchengemeinde Hösel bei ihrer Spendenaktion “Ich habe was läuten hören - neue Glocken für die Adolf-Clarenbach-Kirche” unterstützen. Die Evangelische Kirchengemeinde, in der Angelika und ich im letzten November mit unserer Ausstellung “Augen - Blicke - Augenblicke” zu Gast sein durften, ist für den Ersatz der alten, mittlerweile schadhaften Glocken auf Spenden angewiesen, da die neuen Glocken nicht aus Kirchensteuermitteln finanziert werden dürfen. Als die Bitte an mich herangetragen wurde, für diese Aktion einen kleinen grafischen Beitrag zu leisten, brauchte ich nicht lange zu überlegen.

Und so habe ich in den letzten Tagen eine Menge über Glocken gelernt; habe viel gelesen über ihre Bedeutung, ihre Geschichte, über Glocken in der Kunst und die Kunst auf Glocken. Wirklich viele Informationen findet man auf den sehr schön gestalteten Internetseiten von Kurt Kramer, Erzbischöflicher Glockeninspektor des Erzbistums Freiburg.auf www.glocken-online.de.

Und… ich habe in meinem Schrank wieder die kleine Glocke aus Porzellan entdeckt, die ich vor gut 12 Jahren von einer Jugendgruppe aus Litauen geschenkt bekam. Damals betreute ich die Gruppe im Rahmen eines Sportjugend-Camps und zum Abschied bekam ich diese kleine Glocke, die bei der Erstellung der Grafiken mit als Vorlage diente :o)

Die Glocke bezeichnet man auch als das Herz des Turmes,
als die Zunge des Turmes, als seine Sprache,
und das Volk liebt und versteht die Sprache,
in der die Kirchentürme ihre Gedanken ausdrücken.
es lässt sich von ihr rühren, bewegen, erheben,
erschrecken, begeistern, trösten und meistern.
(Bischof Paul Wilhelm von Keppler, Freiburg im Jahre 1906)

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